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Deutsche Küche Thomas-Eck: Wiener Schnitzel – deutsche Küche | Berlin

Deutsche Küche Thomas-Eck

Thomas-Eck – Restaurant & Kiez-Kneipe

Das Thomas-Eck ist Ihre Kiez-Kneipe und Ihr deutsches Restaurant in Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf. Deutsche Küche ✓ Berliner Spezialitäten ✓ Raucher - Raum ✓ Sommerterrasse ✓ Sky-TV Sportsbar ✓

Wiener Schnitzel – deutsche Küche | Berlin [21.11.2016]

Deutsche Küche Thomas-Eck: Wiener Schnitzel – deutsche Küche | Berlin

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Wiener Schnitzel oder Schnitzel nach Wiener Art? Und wo gibt es die besten Wiener Schnitzel in Charlottenburg?

Wenn Ihr Schnitzel nach Wiener Art mögt, knusprig und saftig, dazu gold-braun gebruzelte Pommes Frites und frisch-knackige Salatbeilage – wo könntet Ihr diese Köstlichkeit so richtig genießen?

Genau! im "Thomas-Eck Restaurant & Kiez-Kneipe", in der Pestalozzistaße 25, in 10627 Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf.

Denn hier "hat Mutti das Sagen". Und Mutti konnte kochen – das sagen wir Euch! Hat sie schließlich von Omi gelernt. Manchmal kam Omi zu Besuch. Dann kochten Mutti und Omi zusammen. An solchen Tagen hieß es, ganz besonders brav zu sein. Denn Omi legte Wert auf gute Manieren. Genau wie Mutti. 

Beim Wiener Schnitzel ist die Paniere das A&O – sagt Omi.

Wenn Omi zu Besuch kam, saßen wir am liebsten ganz brav am Küchentisch. Hände und Gesicht gewaschen. Haare perfekt gescheitelt. Und möglichst unschuldig gucken. "Ärgere die Omi nicht!" – war Mutti's ungeschriebenes Gesetz. Das durfte nicht mißachtet werden, sonst standen wir ganz flott in der Ecke.

Omi nahm ein Glas, füllte es mit Wasser und legte ein rohes Ei hinein. Das war der Eier-Frische-Test. Machte sie immer. Und jedes mal, als hätten wir es je vergessen, erläuterte sie mit bedeutsamer Geste:

"Ist das Ei frisch, bleibt es am Boden liegen. Ist es schon etwas älter, steht es schräg im Glas. Wartet man 2-3 Wochen, steht es senkrecht. Und wenn es gar an der Oberfläche schwimmt, dann ist das Ei alt. Und für Wiener Schnitzel muss das Ei frisch sein. Denn neben dem Fleisch ist die Paniere das A&O bei dieser Spezialität aus Wien."

Selbstverständlich lag das Ei, wie immer, perfekt auf dem Boden des mit Wasser gefüllten Glases. Frische-Test bestanden. Kein Wunder – Mutti holte die Eier immer früh morgens beim Bauern. Genau wie die Milch. 

Das Schnitzel zärtlich klopfen – sagt Omi auch.

Ob des erfolgreichen Frische-Tests höchst zufrieden, inspizierte Omi mit Kennerblick die Schweineschnitzel. Wenn es bei uns Wiener Schnitzel gab, dann ganz selten vom Kalb. Auf jeden Fall musste das Schnitzel vom Bauern sein – heute, in der Großstadt, sind Bauernhöfe in der Nachbarschaft selten – da muss man schon wissen, in welcher Fleischerei man einkauft!

"So brave Kinder wie meine Enkel" – wir nickten zustimmend mit Engelsblick – "brauchen große Schnitzel". Also klopfe man das Fleisch vorsichtig. So werde das Schnitzel etwas größer, man habe mehr vom Knusper-Geschmack der Paniere und insgesamt ein längeres Wiener-Schnitzel-Verzehr-Erlebnis.

Während Omi die Schnitzel liebevoll beidseitig in die Länge und in die Breite klopfte, schälte Mutti Kartoffeln. Was für ein Festtag! Es wird Pommes-Frites geben. Von Mutti gold-kross gebruzelt. 

Uns lief das Wasser im Mund zusammen!

Knackfrischer Salat und etwas Zitrone gehört dazu – sagt Mutti.

Für eine ausgewogene Ernährung ist tägliches Gemüse und frischer Salat unabkömmlich. Das predigte Mutti ständig und so gab es zu beinahe jeder Fleischspeise auch das Pflichtgemüse. Beim Wiener Schnitzel mit Pommes machte Mutti eine gewissermaßen "halbe Ausnahme". Auf Gemüse durfte ausnahmsweise verzichtet werden. Aber ein wenig Salat musste sein. 

Und zur Verfeinerung des Geschmacks war empfohlen, die Paniere mit etwas Saft aus einer frischen Zitrone zu beträufeln.

Die Pommes bruzelten im Ölsieb und die Wiener Schnitzel in der großen gusseisernen Pfanne. Was für ein Duft! Was für eine Vorfreude! Omi zauberte schnell ihren köstlichen Salat und schickte sich an, bei uns am Tisch zu einem Glas Wasser Platz zu nehmen.

Wir wussten: Jetzt ist es höchste Zeit, wollten wir Omi's Test-Fragen hinsichtlich unseres schulischen Eifers entgehen, sich schleunigst zu betätigen.

Musterhaft sprangen wir auf und deckten den Tisch. Aber richtig. Mit gutem Porzellan, mit Gläsern, mit Wasserkaraffe, mit gefalteten Servietten, mit blank geputztem Besteck und zwei kleinen Vasen für die Blumen, die wir zuvor im Garten gepflückt hatten. Omi liebte Blümchen!

Wiener Schnitzel mit Pommes und Salat – es ist angerichtet.

Natürlich achteten wir darauf, die Tischdeckgeschwindigkeit der Speisezubereitung möglichst gut anzupassen. Schließlich galt es, beschäftigt zu sein, damit Omi nicht auf die Idee käme, uns auf schulische Angelegenheiten anzusprechen. Mit pflichtbewussten Mienen trugen wir Besteck und Geschirr an den Tisch. Dabei schielten wir unauffällig Richtung Mutti. Ist es soweit? Ist das Essen fertig? Waren wir zu schnell, reduzierten wir die Schrittgeschwindigkeit und polierten zur Not auch mit frischem Geschirrtuch das Besteck nach. Omi bestand auf Sauberkeit und liebte poliertes Besteck.

Dann war der große Moment da! Mutti servierte die Pommes in einer großen Schale und die Schnitzel auf einem ebenso großem Teller. Für jeden ein wenig Salat und eine viertel Zitrone.

Omi gab das Signal, zuzugreifen. Und wir genossen! Mit Hingabe! Was für ein Essen! Herrlich! Irgendwie ist Wiener Schnitzel mit Pommes Frites und Salat unsere Lieblingsspeise gewesen – immer schon. Und auch heute noch.

Schnitzel Wiener Art im Thomas-Eck in Charlottenburg – sagen wir.

Kindheitserinnerungen werden im Thomas-Eck zu Gaumenschmaus-Vergnügen. Und da steht unser Schnitzel nach Wiener Art bestimmt ganz oben auf der Wunschliste.

Könnt ihr bestellen.

Und genießen!

Und teilen! (Zumindest in Facebook.)

Guten Appetit!