Unternehmensberatung Berlin Urte Töpfer Aktuelle Mitteilungen von Unternehmensberatung Berlin Urte Töpfer auf beecee.de https://www.beecee.de/@unternehmensberatung-berlin de Mon, 15 Oct 2018 21:28:40 CEST beecee.de Der ganze Mensch mit Hand, Herz, Kopf und Bauch Mein Menschenbild ist die eine Basis für z.B. meinen Lernansatz als auch für meine Sicht auf menschliche Beziehungen, Bedürfnisse und letztendlich ein wesentlicher Teil meiner Lebensphilosophie.

Es wurde von vier großen Richtungen genährt. Zum einen entwickelte es sich aus der Beschäftigung mit der Sprache, denn Sprache determiniert unser Denken; zum zweiten aus dem systemischen Denken in der Organisations- und Mitarbeiterentwicklung, also durch meinen Beruf; zum Dritten ist die erste Ursache, mich damit zu beschäftigen, meine persönliche Schul- und Lernerfahrung gewesen und zusätzlich fließen meine interkulturellen Erfahrungen insbes. mit Traumkultur und indigener Kultur mit ein.

 

Der Mensch als Same!

Ich entwickle diesen Gedanken über die Worte:

Im Deutschen sagen wir Er-ziehung. Ich sehe da immer einen Säugling oder ein Kleinkind liegen, an dem fünf Erwachsene ziehen, um ihn in die richtige Form zu bringen und ihn schneller groß zu machen. Ein grauenhaftes Bild, und dennoch eine gute Beschreibung des preußischen Erziehungs- und Bildungsideals zum guten Beamten und Soldaten, was immer noch die Grundlage unseres aktuellen Bildungssystems ist. Essenz davon ist jedoch: „Du bist falsch, so wie du bist!“

 

Leider liegt das auch dem nächsten Wort noch zugrunde, wenn es auch aus meiner Sicht schon besser und würdiger ist: Bildung. Hier sehe ich immer einen Bildhauer mit einem Marmorquader vor mir, der einen mit Hammer und Meißel bearbeitet. Wenn man Glück hat, ist es ein Michelangelo, der v.a. deswegen so ein hervorragender Künstler war, weil er nach der in dem Stein wohnenden Formen gesucht hat. Aber wie viele Michelangelos gibt es denn diesbzgl.?

 

Im Englischen, Latinischen und in allen romanischen Sprachen heißt es education o.ä. e-ducere bedeutet heraus-führen. Hier bin nicht mehr ich falsch, sondern nur noch am falschen Platz... sagen die Gesellschaft oder die Schule oder meine Eltern... zumindest entscheiden andere, welcher Platz wann für mich richtig ist, aber ich bin zumindest schon einmal richtig.

 

Im Russischen und auch in einigen indigenen Sprachen kommt das Wort Erziehung und Bildung etymologisch  von Nahrung. Auch wir kennen dieses Wortbild von „geistige Nahrung“, Liebe und Zuneigung, die einen „nährt“ sowie „seelische Nahrung“. Ich sehe nun also einen Samen in meiner Hand liegen, sagen wir einen Apfelsamen. In ihm ist alles bereits voll enthalten, ein wunderschöner, blühender, früchtetragender Apfelbaum zu werden. Alles was er braucht ist „Nahrung“, d.h., die geeignete Erde, feucht oder trockenen Standort, sonnig oder schattig, die passende Klimazone, dann wächst er von ganz alleine und an ihm ziehen hilft nichts, es wird nicht schneller gehen. Aber düngen kann helfen, ein guter Schnitt kann helfen, gießen kann helfen... wenn ich diesen Apfelsamen behandle wie einen Kiefersamen, dann wird er nicht gut gedeihen und andersherum wird daraus eine „Krüppelkiefer“.

 

Es geht also darum, dass jeder Mensch, um das zu entfalten, was in ihm ist, genug und die für ihn richtige Nahrung braucht. Ich interpretiere das als Vertrauen, Zuneigung, Werte, aber auch Orientierung, Wissensangebote, offenes Ohr, Respekt u.v.m.

 

Jeder Mensch ist intelligent!

Vielleicht sollte ich hier differenzieren: Jeder Mensch hat die Möglichkeit intelligent zu sein, wenn es ihm nicht abtrainiert wird. Für mich ist Intelligenz eine Mischung aus Neugier und Phantasie. Neugier, weil ich nichts lernen werde, wenn ich nicht über meine Grenzen hinaus gehe, keine Fragen stelle, nichts ausprobiere. Phantasie, weil sie mir ermöglicht, mir Dinge und Situationen vorzustellen, die ich – und vielleicht noch keiner vor mir je – nie gesehen habe. Einstein hat genau damit die Relativitätstheorie entworfen, die rund hundert Jahre nach seinem Tod erst bestätigt werden konnte.

 

Und ich kenne niemanden, der nicht mit Neugier und Phantasie geboren wurde. Jedes Kind kann, wenn man es lässt, aus drei Steinen dun zwei Stöcken Autos und Burgen entstehen lassen. Jedes Kind kommt in die Warum-Phase, meist wird sie nur relativ schnell abgeblockt, weil das nicht nur anstrengend ist, sondern durchaus auch dazu führen kann, dass das Kind das eigene Verhalten und die vorgegebenen Regeln zu hinterfragen anfängt.

 

Jeder Mensch will lernen!

Auch das wird uns nur leider sehr häufig abtrainiert, indem uns die Lust auf und Freude am Lernen genommen wird. Aber die Erfolgserlebnisse gerade bei Kleinkindern (wo wir uns meist selbst noch sehr mitfreuen) zeigen das doch: das erste Mal Stehen, das erste Mal Fläschchen selbst halten, die ersten Schritte... Und mit welcher Hartnäckigkeit und Beharrlichkeit und Versunkenheit schon die Kleinsten daran arbeiten. Die natur hat uns die Neugier gegeben und die Freude am Lernen, damit wir überhaupt überlebensfähig sind. Nicht nur wir Menschen, sondern auch kein Tier könnte ohne dieses Grundbedürfnis überleben.

 

Damit ist mein Ansatz, die Freude am Lernen wiederzufinden, und sich damit selbst zu ermächtigen. Ich versuche stets, nicht nur das wissen zu vermitteln, sondern auch die Freude am Lernen und die Freude am Lernen lernen. Ich beobachte die Natur dafür, denn es ist eine notwendige Überlebensstrategie und sie hatte Jahrmilliarden Zeit, sich dazu etwas auszudenken. Das nennt man Spielen. Und ich glaube:  Leben ist Lernen, Lernen ist Spielen, Spielen ist Entwicklung und Entwicklung ist Leben!

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https://www.beecee.de/@unternehmensberatung-berlin/news/A007F47M Sat, 03 Feb 2018 10:59:03 CET https://www.beecee.de/@unternehmensberatung-berlin/news/A007F47M
Förderung der Menschen im Unternehmen – Filme der Berliner Unternehmensgespräche #6 Am 26.04. fanden sich Unternehmer_innen und Interessierte zu den 6. Berliner Unternehmensgesprächen im taz Café ein. Thema der Veranstaltung war die Förderung der Menschen im Unternehmen. Hierzu stellten Urte Töpfer (Gemeinwohl-Ökonomie), Josef Schmid (MDV Maristen Druck und Verlag GmbH), Annika Behrendt (talents4good GmbH) und Dr. Dirk Bunzel (unternehmensWert:Mensch) ihre Herangehensweise und Konzepte vor. Katharina Reuter (UnternehmensGrün) führte durch den Abend.

Urte Töpfer stellte den Bezug der Gemeinwohl-Ökonomie zur Förderung der Mitarbeiter_innen her. Gemeinwohl bedeute eine werteorientierte Unternehmensentwicklung und das beziehe neben der ökologischen Nachhaltigkeit z.B. auch innerbetriebliche Mitentscheidung und Transparenz mit ein.

Aus seinem unternehmerischen Alltag berichtete Geschäftsführer Josef Schmidt, welche Ansatzpunkte er für seine Druckerei umgesetzt hat. Der Prozess der Mitarbeiter_innenförderung sei in der Theorie einfach, die praktische Umsetzung sei allerdings eine arbeitsintensive Aufgabe. Josef Schmid beschäftigt 15 Mitarbeiter_innen, sechs von ihnen engagieren sich in einem einberufenen Führungskreis, welcher auch im Krankheitsfall als Vertretung fungieren soll.

Talents4good, Mitglied bei UnternehmensGrün, beschäftigt sich mit dem Thema Personalberatung für Jobs mit gesellschaftlichem Wert. Senior-Projektmanagerin Annika Behrendt von talents4good gab praktische Tipps für Arbeitgeber_innen, bei denen es im Unternehmen wenig vertikale Aufstiegsmöglichkeiten für Mitarbeitende gibt. Auch in kleinen NGOs oder Betrieben lasse sich durch die horizontale Mitarbeiterentwicklung viel bewirken. Mehr Wertschätzung verspricht beispielsweise die Vergabe von größeren Projekten oder größeren Budgets verbunden mit mehr Verantwortung. Auch das Angebot von Homeoffice-Zeiten, Vertrauensarbeit, Sabbaticals, working vacation oder Peer-to-Peer-Weiterbildungen verstärken das Gefühl der Mitarbeitenden im Unternehmen wertgeschätzt zu werden. Sie erwähnte eine gemeinsam durchgeführte Studie von Aschoka und McKinsey, welche die Bedeutsamkeit von Wertschätzung der Mitarbeitenden im Unternehmen untersuchte.

Das Förderprogramm „unternehmensWert:Mensch“ wurde von Dr. Dirk Bunzel, Erstberater am Forschungsinstitut Betriebliche Bildung, vorgestellt. Das Programm richtet sich an kleine und mittlere Betriebe und befasst sich u.a. mit der Frage, wie Know-How im Unternehmen erhalten bleibt, vor allem bei einer hohen Fluktuation der Mitarbeiter_innen. Nach der Erstberatung findet eine Prozessberatung statt (9 Monate zur Umsetzung) und anschließend ein Ergebnisgespräch. Beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales kann nachfolgend ein Antrag auf Erstattung und Förderung gestellt werden (50-80% der Coachingkosten werden erstattet).

Der Abend mit vielen frischen Ideen zur Förderung der Mitarbeiter_innen bot wie immer auch Raum und Zeit zum Austausch der Teilnehmenden mit den Referent_innen. Und: Mangelnde Unternehmensgröße darf keine Entschuldigung dafür sein, sich nicht um das Thema Mitarbeiter_innenentwicklung zu kümmern.

Das Format „Berliner Unternehmensgespräche“ ist eine Veranstaltungsreihe von UnternehmensGrün, Gemeinwohl-Ökonomie Berlin/Brandenburg und taz – die Tageszeitung.

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https://www.beecee.de/@unternehmensberatung-berlin/news/A007F28T Wed, 15 Nov 2017 15:24:38 CET https://www.beecee.de/@unternehmensberatung-berlin/news/A007F28T
Förderung der Menschen im Unternehmen – engagiert und mit Sinn - vom 26.4.2017 Berliner Unternehmensgespräche #6 Umwelt.Ethik.Gemeinwohl.

Das 6. Berliner Unternehmensgespräch richtet den Fokus auf die Mitarbeitenden in Ihrem Unternehmen und Ihrer Organisation. Die Gemeinwohlökonomie bietet mit ihrem Werteansatz einen guten Rahmen für die Organisationsentwicklung: Wie leben Sie die Werte Menschenwürde, Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit und Transparenz & Mitentscheidung mit Ihren Mitarbeitenden? Der Unternehmer Josef Schmid hat für die weitere Unternehmensentwicklung einen Führungskreis ins Leben gerufen, in den jeder Mitarbeitende eingeladen ist, der sich weiterentwickeln und sein Unternehmen mitgestalten möchte.  Mit dem Förderprogramm unternehmensWert:Mensch werden solche Prozesse und Projekte in KMU fachlich und finanziell unterstützt. talents4good hat weitreichende Erfahrungen mit dem Bedürfnis gerade der engagierten Menschen nach – auch beruflich – sinnvollem Tun.

 

Film: Förderung der Menschen im Unternehmen mit der Gemeinwohlökonomie

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https://www.beecee.de/@unternehmensberatung-berlin/news/A007F02K Mon, 26 Jun 2017 17:14:55 CEST https://www.beecee.de/@unternehmensberatung-berlin/news/A007F02K
Kooperationen und Netzwerke mit gemeinsamen Werten Ich bin eng verbunden mit der Gemeinwohlökonomie, die ein ethisches Wirtschaftsmodell etabliert, in dem das Wohl von Mensch und Umwelt zum obersten Ziel des Wirtschaftens wird.

Im Rahmen dieses Netzwerkes habe ich einige hochkompetente Menschen getroffen, mit denen ich gemeinsame Werte wie Wertschätzung, Kooperation, Respekt, Fairness und  Nachhaltigkeit teile:

Einer der besten Nachhaltigkeitsberater für DNK und EMAS ist Nils Wittke, der nachhaltig Werte schaffen will und dabei Unternehmen unterstützt.

Johanna Paul ist in Sachen Change Management eine wichtige Partnerin von mir; ihr Oberziel ist ein authentisches Wirtschaften.

In Sachen Mediation und Konfliktmanagement arbeite ich mit den Konfliktspezialisten und GfK-Trainern Jones Kortz und Kolja Güldenberg zusammen.

Und Gerd Hofielen mit den Humanistic Management Practices teilt mit mir das enge Interesse an allen Aspekten der Wirtschaftsethik udn ihrer Umsetzung.

Außerdem bin ich Trainer für den Gemeinwohl-Pionier ArbeitsSinnErlebBar, in der ArbeitsSinnSuchende im Bewerbungsprozess durch Seminar und Coaching unterstützt werden. Hier bauen wir dazu eine wertorientierte Personalvermittlung auf, damit Unternehmen und Bewerber für eine erfolgreiche Zusammenarbeit gemeinsame Werte und eine gemeinsame Vision teilen.

Bis Ende 2017 läuft noch das Programm unternehmenswert:Mensch, das mit europäischen Mitteln alle Themen rund um das Thema Mitarbeiter für KMU bis 500 Mitarbeiter fördert.

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https://www.beecee.de/@unternehmensberatung-berlin/news/A007Z67T Thu, 10 Nov 2016 14:17:57 CET https://www.beecee.de/@unternehmensberatung-berlin/news/A007Z67T
Berliner Unternehmensgespräch 15.11. Circular Economy Warum Abfall ✓ nicht einfach Abfall ist und die Politik bald umdenken muss. Wir diskutieren über Kreislaufwirtschaft ✓.

Wie können wir heute nachhaltiger recyceln? Bild: dpa

Auf Europäischer Ebene wird über die Circular Economy ✓ (Kreislaufwirtschaft) heiß diskutiert. Politische Entscheidungen zu Recyclingquoten ✓, Ecodesign ✓und der Ausweitung der Produzentenverantwortung stehen an. Aber was heißt das für die Unternehmen?

Wir wollen an diesem Abend einerseits herausfinden, wie dramatisch notwendig die Kreislaufwirtschaft ist. Warum heute Abfall ganz anders gedacht werden muss. Dazu freuen wir uns über einen Einblick von Herwart Wilms (REMONDIS).

Andererseits interessieren uns die Lösungen, die Unternehmen heute schon anbieten. Was sind die Herausforderungen beim Recycling? Wie gelingt eine Cradle to Cradle Zertifzierung für Produkte? Timothy Glaz (Werner & Mertz) wird über geschlossene Kreisläufe im Sinne einer maximalen Nachhaltigkeit berichten.

VeranstaltungsinformationWann: Dienstag, 15.11., 18 Uhr

Wo: taz Café

Rudi-Dutschke-Str. 23

10969 Berlin-Kreuzberg

Eintritt frei Im Anschluss diskutieren wir gemeinsam mit dem Publikum und den anwesenden Unternehmen notwendige politische Schritte und das Innovationspotenzial der Kreislaufwirtschaft.

Anmeldung erbeten bis Freitag, 11.11.2016: Bitte melden Sie sich – und gerne auch interessierte Geschäftspartner_innen - für den Abend an. Kontakt: Franziska Keich, UnternehmensGrün (keich@unternehmensgruen.de)

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https://www.beecee.de/@unternehmensberatung-berlin/news/A007Z65M Wed, 09 Nov 2016 13:37:47 CET https://www.beecee.de/@unternehmensberatung-berlin/news/A007Z65M
Organizational Development – from pyramid to circle Responsibility is the ability to respond. An ability is no personal characteristic, it is a competence everyone can learn. As there is just the need to be able to respond, the precondition for responsibility is a question. So, whenever we do something, because we have done it always this way, it is not responsible. In the pyramid a lot of questions are not allowed, as they are decided by a superior, so how could subordinates take responsibility for their thinking and doing? The cooperation in circles, where every perspective is heard, where every member contributes responding his/her competences, enables responsibility.

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The pyramid is the symbol for hierarchy, the most common structure of organizations and companies but also e.g. in biology and mathematics. It is our way of thinking structured, so often we use hierarchies in thinking, conceptions and also in organizations. Most people tell me, that this is the only existing form or the best. Which alternatives do you know to structure objects, subjects or ideas/ concepts?

 

The organizational hierarchy has some specific characteristics like:

-       The apex is one person or a small group of persons.

-       The base can be up to thousands of people with no subordinates.

-       All persons have one specific position in that hierarchy, which is determined by the level and their line of superiors and subordinates.

-       Interaction just happens in that line of superiors and subordinates by definition, i.e. peers on the same level can communicate, but to interact with visible effect it needs the approval by a superior.

 

The principles of a hierarchy in consequence are:

-       Leadership is “Power over”

-       Carrier means “Freedom of”

-       Dependency of relations/ relationships: an dependent part needs always a dominant counterpart

-       An attitude of I and you: identification by demarcation

 

This results in thinking in guilt and consequently the avoidance of faults and responsibility; a culture of mistrust, dishonesty and fear. This is not, because a leader is incompetent; this is system immanent. And how we found out in an exercise everyone feels uncomfortable, also the superior.

 

The way could be in direction of circle culture/organization, with a new definition of leadership: “in every chair a leader”.

-       Leadership isn’t anymore legitimized by position and superiors, but by all people in the circle. Leadership means not any more power over the involved people/employees, but power with your colleagues as it is determined by function (competence), therefore it is rotating and it is shared as everyone takes responsibility for the common goal/vision.

-       So the next underlying principle refers to the common goal, as now everyone as part of the circle is free for this vision/goal.

-       The relations are determined by responsibility for the whole, to which everyone contributes his parts in full responsibility. And responsibility also means to step back, if it is not your competence. The relations are equivalent, but not equal!

-       The members identify by terms of I and we: “I” refers to my role and my contribution to the whole and “we” to this whole, which is more than the sum of the elements.

 

The solution in companies, which are task-oriented systems, isn’t always a strict circle culture, even when this exists (Semco, Brazil, or Sekem, Egypt as best practices). It is possible to implement on the e.g. functional hierarchy a circle organization as it is known for project organization. sociocracy and holocracy are mentioned as examples.

 

The difference is, that the circle decides its common goal and the principles and way, how to achieve it. I also worked for fire fighters. There is no space for circle communication in case of emergency. But the leader roles in that case, the processes and the rules for co-operation were decided together in the circle. The result has been growing trust, less discussions, less faults and in that specific case it meant more survivals.

 

The huge challenges are communication and decision processes, because these are crucial for the success. And only when everyone is highly disciplined in following the agreed objectives, processes and rules, responsibility for the results in the circles can be achieved. The guiding question of decisions is not anymore: what is the optimum, but “With which results can I live?” (systemic consensing). There is no optimum, as every perspective has its own optimum: the controlling has his own task and goals, which are often conflicting to the tasks and roles of the marketing. So, the base is the respect for the diverse perspectives and the common attitude to look for the “and” instead of the “or” as all perspectives have their legitimacy in a decision.

 

The effort is rewarded by results: not only everyone is responsible, that it comes to a result in a meeting/workshop..., but also that it is a result, which every single member of the circle will stand for afterwards, even if it is not his/her specific optimum.

 

And to come to an end, there is a last thought:

Organizations seen as mechanistic closed systems are developed like cars in the lab. When a car is on the street, it can be analyzed, but not developed. For innovation as well as for repair and maintenance it has to be brought back in the lab or the garage. Reorganization consequently results in times of less performance.

Organizations seen as living organisms develop by living, by eating, working, sleeping, breeding... Innovation, reorganization and growth is conducted while its day-today-business, if it is integrated in the functional and governance processes. The circle organization is one way to change the self-perception of organizations and companies into continuously learning and developing organisms, in which every persons contributes for the whole.

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https://www.beecee.de/@unternehmensberatung-berlin/news/A007Z64W Tue, 08 Nov 2016 15:54:11 CET https://www.beecee.de/@unternehmensberatung-berlin/news/A007Z64W
Organisationsentwicklung: Vom Dreieck zum Kreis Zielsetzung:

  • Vom Dreieck zum Kreis ✓ 
  • Systemisches Denken ✓ 
  • strukturierte Kommunikation ✓ 
  • Selbstverantwortung ✓ 
  • funktionales-geteiltes Leadership ✓ und
  • Kreiskultur ✓

Die Qualität unserer Kommunikation ist ausschlaggebend für die Qualität unserer Arbeit und unserer Beziehungen. Kreiskultur bedeutet, ganz miteinander statt gegeneinander zu arbeiten und zu sprechen. Basierend auf der Systemtheorie erlernen wir einen Kommunikationsmodus, um Wechselbeziehungen statt lineare Ursache/Wirkungs-Ketten, Veränderungsprozesse statt Momentaufnahmen, Bedürfnisse statt Konflikte wahrzunehmen und die Arbeitsbeziehungen als einen lebendigen Wachstumsraum zu verstehen.

Das in unserem Kulturkreis weitgehend unangetastete Potential kollektiver Intelligenz eröffnet sich zunehmend durch den Wechsel in einen systemischen Organisationsmodus mit neuen Arbeitsformaten. Letztlich geht es darum, ob zunehmender Komplexität in sämtlichen Aufgabenstellungen im Job, das lebendige Verbindungsnetz zu nutzen, sodass Verantwortungen wirklich gemeinsam getragen werden. Eine andere Beziehungsebene jenseits der Hierarchie wird möglich: weg von Macht, Konkurrenz und Bestimmen-Wollen, hin zu Unterstützung und kraftvollem Miteinander.

Im Prozess der Organisationsentwicklung geht es darum, ein System der Zusammenarbeit zu etablieren, in dem die Einzelnen sich entwickeln und mehr Selbstverantwortung wahrnehmen, die Teams interdependent am Unternehmensziel mitarbeiten und die Organisation auf weitere Wachstumsschritte vorbereitet ist. Hierfür sollen im Unternehmen im Speziellen:

  • Funktionen und Verantwortungen geklärt werden
  • Strukturierte Kommunikationsräume und –abläufe geschaffen werden
  • Neue Leadership-Ansätze (geteilt, rotierend und funktional) umgesetzt werden
  • Die Organisation in Einheiten mit Zielen strukturiert sein
  • Die Organisationseinheiten durch einen funktionierenden Informationsfluss verbunden sein

 

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Ihre Unternehmensberatung Berlin Urte Töpfer freut sich darauf, Sie effektiv zu begleiten.

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https://www.beecee.de/@unternehmensberatung-berlin/news/A007Z63Z Tue, 08 Nov 2016 15:41:13 CET https://www.beecee.de/@unternehmensberatung-berlin/news/A007Z63Z
Nachhaltigkeitsberichte werden Pflicht ab 2017 für Unternehmen ab 500 Mitarbeiter Mit dem Geschäftsjahr, das 2017 beginnt, werden Nachhaltigkeitsberichte für Unternehmen ab 500 MItarbeitende verpflichtend. Aber auch kleinere Unternehmen sind davon betroffen, denn beim Non-Financial Reporting muss über die Lieferkette berichtet werden. Damit kann der Nachhaltigkeitsbericht ein K.O.-Kriterium in der Beschaffung vieler größerer Unternehmen und Organisationen werden.

Auf jeden Fall ist es von Vorteil, über seine Geschäftstätigkeit zu berichten, denn auf diese Weise kann man seine Produktpalette großartig unter preisunabhängigen Kriterien darstellen. Gerade Qualität, Liebe zum Detail und der Sinn der eigenen Leistungen erhalten damit ein Forum... und ist es nicht genau das, was man sich im Vertrieb wünscht? Das Gespräch über die Leistung - das Produkt, die  Besonderheiten und den Nutzen?

Ich nutze schon seit 2013 den Gemeinwohlbericht, um meinen Kunden und Kollegen ein authentisches Bild meiner Tätigkeit zu vermitteln. Nun ja, als zertifizierte Gemeinwohlberaterin bin ich auch dazu verpflichtet, denn ich begleite Unterehmen bei der Gemeinwohlbilanzierung und -zertifizierung. Ich tue dies jedoch aus Überzeugung! Denn ich vertrete den Standpunkt, dass ethisches und offenes Geschäftsgebaren langfristig eine win-win-win-Situation schafft, von der alle Beteilgten profitieren.

E1 SINN UND GESELLSCHAFTLICHE WIRKUNG DER DIENSTLEISTUNGEN

Die Überlebensfähigkeit von KMU und NGO zu sichern mit Hilfe einer nachhaltigen, sozial gerechten, sinnstiftenden und erfolgreichen Strategie ist wichtig, damit KMU nicht von den Global Players verdrängt werden. Hier werden „schöne“ Arbeitsplätze geschaffen, die Stress, Burn-out und Depressionen reduzieren und gleichzeitig die Ressourcen schonen. Klassische Strategien und Organisationen führen eben gerade über Schaffung von Bedürfnissen, geplante Obsoleszenz, manipulatives Marketing, Entmenschlichung der Arbeit zu höherem Ressourcenverbrauch, Ausbeutung und Burn-out und damit zu hohem Schaden in der Gesellschaft. Ich leiste meinen Beitrag zum Paradigmenwechsel.

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https://www.beecee.de/@unternehmensberatung-berlin/news/A007Z44P Thu, 13 Oct 2016 11:59:05 CEST https://www.beecee.de/@unternehmensberatung-berlin/news/A007Z44P
Förderung für KMU Das ESF-Förderprogramm unternehmensWert:Mensch unterstützt KMU mit bis zu 250 Mitarbeitern bei der Gestaltung einer zukunftsorientierten Personalpolitik.

Dafür wurden regionale Erstberatungsstellen eingerichtet, die den Unternehmen eine kostenlose Erstberatung anbieten. Denn demografische Entwicklung, Fachkräftemangel und Fluktuation führen zu offenen Stellen, die nicht adäquat besetzt werden können – die Herausforderungen an ein modernes Personalmanagement sind vielfältig. Kleinen und mittelständischen Unternehmens fehlen für diese Themen jedoch häufig die nötigen Ressourcen. Daher erhalten sie bis zu 80% Förderung bei der Professionalisierung ihrer Personalarbeit.

Der Ablauf im Förderprogramm ist bundesweit derselbe:Eine ErstberaterIn, z.B. der IHK in Passau, kommt in den Betrieb und prüft gemeinsam mit der Geschäftsführung, wo und wie das Programm genutzt werden kann. Dabei kommen die 4 Handlungsfelder Führung, Chancengleichheit, Gesundheit und Qualifizierung in Betracht.

Im zweiten Schritt beginnt dann die sogenannte Prozessberatung, bei der der Bedarf ausführlich gemeinsam mit der Führung und den Mitarbeitern analysiert wird, gleich kurzfristig wirksame Maßnahmen eingeführt werden, um dann die langfristige und nachhaltige Ausrichtung in Gang zu setzen.

Im dritten Schritt findet ein Ergebnisgespräch statt, auch um die Beratung und die interne Umsetzung zu bewerten.

Aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds werden dabei bei kleinen Unternehmen mit bis zu 10 Mitarbeitern 80% der Kosten für die Beratung erstattet, bei mittelständischen Unternehmen bis 250 Mitarbeitern übernimmt das Programm 50% der Kosten.

Informationen zum Programm : www.unternehmens-wert-mensch.de

Die Förderung des Programms unternehmensWert:Mensch erfolgt durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds.

 

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https://www.beecee.de/@unternehmensberatung-berlin/news/A007Z37M Sun, 09 Oct 2016 14:51:34 CEST https://www.beecee.de/@unternehmensberatung-berlin/news/A007Z37M
Unternehmensberatung > staatliche Förderung für Mitarbeitermotivation Mitarbeiterverantwortung ✓ und Mitarbeitermotivation ✓: Förderung ✓  für KMU ✓ bei der Unternehmensberatung ✓ Berlin ✓ am Beispiel der Druckerei ✓  MDV ✓ in Bayern ✓ 

Der Druckerei-Inhaber Josef Schmid hat einen klaren Auftrag für die Prozessberatung, die im Programm „unternehmensWert:Mensch“ mit bis zu 80% gefördert wird: „Ich möchte, dass sich die Mitarbeiter des Führungskreises zu denkenden Unternehmern entwickeln; dass sie anfangen, Verantwortung zu tragen und das Tagesgeschäft gemeinsam leiten. Ich möchte in Zukunft mehr am als im Unternehmen arbeiten.“

Die Druckerei MDV Maristen Druck & Verlag in Furth bei Landshut gehört zu den nachhaltigen Druckereien. Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach produziert seit sechs Jahren 75% des Strombedarfs selbst, die Firmenflotte wird nach und nach auf Elektroautos umgestellt und in der Druckerei wird neben Ökodruckfarbe und einer breiten Auswahl an Umweltpapier auch auf modernste, ökologisch sinnvolle Maschinen geachtet. Der Verzicht auf umweltschädliche Lacke, Farben und Lösungsmittel ist für den Inhaber selbstverständlich. Daher lässt sich die Druckerei auch regelmäßig nicht nur im Qualitätsstandard PSO, sondern auch in den Umweltstandards FSC und PEFC zertifizieren.

Doch Nachhaltigkeit bedeutet für den Unternehmer nicht nur ökologisches Wirtschaften, sondern er fokussiert auch ihre soziale und menschliche Säule. Bei der Personalauswahl und -entwicklung geht er neue Wege und ermöglicht all seinen Mitarbeitern, unabhängig von Anstellungsart, Position oder Unternehmenszugehörigkeit, ein umfassendes Weiterentwicklungsprogramm. Im Rahmen des Programms „unternehmensWert:Mensch“, das vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales und von den Europäischen Sozialfonds gefördert wird, hat er zusammen mit der Unternehmensentwicklerin Urte Töpfer eine Vision entwickelt: Jeder Mitarbeiter, der sich und sein Unternehmen weiterentwickeln will, d.h., bereit ist, Verantwortung für sich, seine Arbeit und die gemeinsame Firma zu übernehmen, ist eingeladen, Teil des „Führungskreises“ zu werden. 

Information als Voraussetzung von Verantwortung

„Erst wenn ich mich selbst führen kann, kann ich lernen, dies auch anderen zu vermitteln, also andere zu führen.“ erläutert Urte Töpfer. „Zu Beginn benötigen die Mitarbeiter viele Informationen vom Unternehmer, um ein globales Bild über die Firma zu erhalten, und sie werden dahingehend trainiert, ehrlich, wertungsfrei und kompakt alles Relevante aus ihren Bereichen zu berichten; auch das, was nicht so gut gelaufen ist. Dies ist am Anfang natürlich für viele eine große Hürde. Und auch wie man ehrliches Feedback wertschätzend gibt, ist für viele, auch für viele Unternehmer, noch Neuland und oft eng mit dem Kritisieren verbunden.“

Der Führungskreis, der einmal im Monat stattfindet, ist ein Raum, in dem die Wissenslücken und der Entwicklungsbedarf analysiert, Methoden und Instrumente als Piloten anhand aktueller Fragestellungen eingeführt und weiterentwickelt werden, um diese Erkenntnisse dann im ganzen Unternehmen anzuwenden. Zum einen werden Informationsprozesse hier durch Informations- und Berichtsformate am internen Bedarf ausgerichtet. Nur Mitarbeitende, die den Rahmen und die Konsequenzen ihrer Handlungen kennen und verstehen, können eigenverantwortlich Entscheidungen im Sinne des Unternehmens treffen. Ergänzend werden aber auch aus aktuellem Anlass Einzelmaßnahmen veranlasst: Beispielsweise wurden die Maschinenkosten pro Minute an jedem Arbeitsplatz ausgelegt, um durch dieses Wissen die Leerlaufzeiten zu reduzieren.

Bei den monatlichen Führungskreisen mit Urte Töpfer ist „der Chef“, wie Josef Schmid von seinen Mitarbeitern meist betitelt wird, natürlich mit dabei, und er hat bereits einige Aha-Erlebnisse verzeichnen können: „Einige Mitarbeiter haben mich mit ihren engagierten Zielen sehr überrascht. Meine Kommunikation ist auch schon besser geworden: ich kommuniziere wieder anders mit meinen Mitarbeitern und informiere globaler. Und die Mitglieder im Führungskreis legen die Scheu ab, mit mir als Ihrem Chef auch mal offen zu sprechen.“

Motivierte Kollegen, die sich gegenseitig schätzen

An Freude und Verständnis fehlt es im Team jedenfalls nicht, und jedem ist klar, dass sich etwas ändern muss. Hedi Held, Mitarbeiterin in der Nachbereitung und im Versand, sieht hierin auch eine große Chance: „Ich bin jetzt seit zehn Jahren bei MDV, und vorher habe ich 15 Jahre lang meine Kinder erzogen. Mit den Maschinen und den unterschiedlichen Aufgaben bin ich mittlerweile vertraut, und ich finde es toll, dass Herr Schmid uns die Möglichkeit gibt, uns auch im Alter noch weiterzuentwickeln. Ich möchte, dass wir wieder effizienter arbeiten. Ich hoffe, dass ich lerne, von meinen Kollegen respektiert zu werden, und dass ich es schaffe, sie zu motivieren, damit wir an den gleichen Zielen arbeiten. Um das zu erreichen, setze ich mir keine Grenzen. Ich bin bereit, alles zu geben, auch wenn ich dafür an mir persönlich arbeiten muss. Wir haben ein tolles Team und der Chef gibt uns sehr viele Freiheiten. Er hat immer ein offenes Ohr und nimmt sich trotz seiner großen Belastung Zeit für uns. Er ist immer großzügig und fair. Und jetzt diese bezahlte Weiterbildung für jeden, sogar für Teilzeitkräfte wie mich, das ist wirklich was Besonderes. Ich arbeite sehr gerne hier und möchte jetzt alles tun, um den Chef auch etwas zu entlasten.“

Vitali Krüger ist der langjährige Drucker: “Ich wünsche mir einen engagierten Kollegen, der seine Arbeit mit Freude und Gewissenhaftigkeit macht. Am liebsten wäre es mir, wenn ich auch von ihm etwas lernen könnte. Dafür übernehme ich gerne die Verantwortung, dass er – je nach Erfahrung – in drei bis sechs Monaten vollständig eingearbeitet ist. Mein Helfer und ich freuen uns darauf, unser Team zu vergrößern. Denn entgegen der Branchenentwicklung versorgt uns unser Chef mit so vielen Aufträgen, dass wir wieder aufstocken können.“

Der Unternehmer hat ein sehr persönliches Ziel mit der Entwicklung seiner Mitarbeiter und seines Unternehmens:  “Mein Ziel ist es, dass wir alle so gut zusammenarbeiten und uns entwickeln, dass wir dank zufriedener Kunden, attraktivem Portfolio und kosteneffizientem Arbeiten jedes Jahr  nicht nur Weihnachtsgeld etc. zahlen können, sondern auch gute Arbeitsplätze in unserer gebeutelten Branche erhalten und neue schaffen können.“

Autorin: Stefanie Lucht

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https://www.beecee.de/@unternehmensberatung-berlin/news/A007Z33B Wed, 05 Oct 2016 13:39:55 CEST https://www.beecee.de/@unternehmensberatung-berlin/news/A007Z33B